Hitzesondenbehandlung - Bandscheiben



Hitzesondenbehandlung der Bandscheiben - I-ntra-D-iskale E-lektrothermale T-herapie (I.D.E.T.)

Unter Bildwandlerkontrolle wird ein flexibler Katheter im Faserring der Bandscheibe plaziert. Danach erfolgt das Erhitzen einer Wärmespule, die am Ende des Katheters eingebaut ist.
Hierbei kommt es zu folgenden therapeutischen Effekten: Ausschaltung von schmerzleitenden Nervenfasern bzw. Denervierung (Unterbindung der Schmerzleitung) der sogenannten Schmerzrezeptoren des Bandscheibenringes.
Das Erhitzen führt ausserdem zu einer Umwandlung des Kollagengewebes des äußeren Faserringes der Bandscheibe. Kleine Risse können wieder verschlossen werden. Die Bandscheibe kann sicher wieder stabilisieren.


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Anwendung

  • Chronische Rückenschmerzen
  • keine Besserung durch andere Behandlungsmethoden
  • Schmerzprovokation bei Schmerzaustestung ist Voraussetzung
  • bisher keine Operationen im Bereich der betroffenen Bandscheibe



Einordnung
Eine Schmerzbehandlung durch Hitzesondenbehandlung des Bandscheibenringes ist möglich und dann besonders erfolgreich, wenn nach vorheriger Austestung unter dem computergesteuerten Durchleuchtungsgerät Ihr typischer Rückenschmerz provoziert werden kann.
Bei einer Wurzelreizung durch einen Bandscheibenvorfall kann diese Behandlungsmethode nicht eingesetzt werden.


Vorteile
Wenig invasives Therapieverfahren, das ambulant in unserer Praxisklinik durchgeführt werden kann. Körperliche Belastungen sollten drei Monate nach dem Eingriff vermieden werden. Insbesondere schweres Heben ist zu vermeiden, um den Umwandlungsprozeß des Kollagens in der reparierten Bandscheibe nicht zu beeinträchtigen.


Ergebnisse
Ergebnisse der jüngsten amerikanischen Studien ergeben eine 60 – 80 %ige deutliche Beschwerdebesserung.